| Gedicht zum Umzug |
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Gedicht zu Abschied Wünschen Sie Ihren Nachbarn alles Gute. Anbei einige Gedichte, Reime, Sprüche und Zitate als Glückwünsche zum Umzug. Diese können Sie natürlich für Grusskarten, Spruchbänder und T-Shirts nutzen. Veränderungen bringen Gutes mit sich, dennoch bleiben einem die dunklen Seiten nicht erspart. So ist es auch mit einem Umzug. Man entschließt sich, aus welchen Gründen auch immer, das gewohnte Umfeld zu verlassen und an einen anderen, vielleicht noch unbekannten Ort zu ziehen, um dort zu leben. Das mag vielen Menschen nicht leicht fallen Heute geh ich. Komm ich wieder, singen wir ganz andre Lieder. Wo so viel sich hoffen läßt, ist der Abschied ja ein Fest. (J.W.v.Goethe) Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen, mögest du den Wind im Rücken haben, möge die Sonne warm dein Gesicht bescheinen, mögen die Regentropfen sanft auf deine Felder fallen, und, bis wir uns wiedersehen, möge Gott seine schützende Hand über dir halten. (altirischer Segensspruch) Warum soll ich nicht beim Gehen, spricht er, in die Ferne sehen? Schön ist es auch anderswo, und hier bin ich sowieso. (W. Busch) Nur der ist frei, der freizugeben bereit ist und andere angstlos freizugeben vermag. Frei ist nur, wer anderen das Leben gönnt - und ihnen vom eigenen das vergönnt, was sie dazu brauchen. (Jörg Splett) Ein Mensch, der sich, weils weit noch hin, Festlegen ließ auf den Termin, Sieht jetzt, indes die Wochen schmelzen, Die schwere Last sich näher wälzen, Er sucht nach Gründen, abzusagen, Er träumt, noch in den letzten Tagen, Wie einst als Schulbub, zu entwischen: Ein schwerer Unfall käm dazwischen ... Umsonst - es bleibt ein leerer Wahn: Der schicksalsvolle Tag bricht an! - Und geht dann doch vorüber, gnädig. Der Mensch ist froh, der Sorgen ledig, Er schwört er hab daraus gelernt - Doch wie sich Tag um Tag entfernt, Hat Angst und Qualen er vergessen - Und lässt sich unversehens pressen Zu noch viel scheusslicherm Termin - Denn es ist weit und weit noch hin. (Eugen Roth) Nur der Hoffnungslose findet sich ab mit dem, was ist, und mit der Art und Weise, wie es ist. Wer aber Hoffnung hat, sieht vor sich neue Möglichkeiten, wie es anders werden und besser gehen kann. (Jürgen Moltmann) Wir brauchen nicht so fort zu leben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein. (Christian Morgenstern) Ein Mensch sah jedesmal noch klar: Nichts ist geblieben so, wies war. - Woraus er ziemlich leicht ermißt: Es bleibt auch nichts so, wies grad ist. Ja, heut schon denkt er, unbeirrt: Nichts wird so bleiben, wies sein wird. (Eugen Roth) Bleibe nicht am boden heften, frisch gewagt und frisch hinaus! Kopf und Arm mit heitern Kräften, überall sind sie zu Haus. Wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jeder Sorge los. Daß wir ins uns in ihr zerstreuen, darum ist die Welt so groß. (J.W.v.Goethe) |
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