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Golfbegriffe
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Platzbegriffe im Golf, Greenfee, Rangefee, Green, Fairway, Bunker, Grasbunker, Tee E-Mail

2. Platzbegriffe

2.1. Greenfee

Eine Gebühr für das Bespielen eines Golfplatzes, bei dem man nicht Mitglied ist.

2.2. Rangefee

Der Betrag für das Benutzen der Übungsanlagen eines Golfplatzes, bei dem man nicht Mitglied ist.

2.3. Green oder Grün

Die Fläche, auf der die das Loch markierende Fahne steht, in das der Ball - üblicherweise mit dem Putter - befördert werden muß, will man die Bahn erfolgreich absolvieren. Grüns sind sehr pflegeintensiv und werden je nach Wuchseigenschaften des Grases, die regional- und witterungsbedingt verschieden sein können, bis zu zweimal täglich gemäht (Schnitthöhe 2,5 - 5 mm).

2.4. Vorgrün

Fläche rund um das Grün mit einem Radius von wenigen Metern. (Schnittlänge 14 mm)

2.5. Fairway

Kurzgemähte Fläche, welche typischerweise 1 oder 2 Mal die Woche gemäht wird (Schnittlänge 20 mm).

2.6. Rough oder Hardrough

Hochstehendes Gras, wird nur selten (1-3 Mal im Jahr) gemäht.

2.7. Semi-Rough (First Cut)

Wie der Name schon sagt, von der Graslänge her zwischen Fairway und Rough/Hardrough angesiedelt (Schnittlänge 30-50 mm).

2.8. Bunker

Mit Sand gefülltes Hindernis, welches meist als Grünbunker (direkt am oder nah am Grün) oder als Fairwaybunker (weiter entfernt vom Grün) in Erscheinung trittt.

2.9. Grasbunker

Bunkerähnliches Hindernis, welches aber mit Gras bewachsen ist.

2.10. Abschlag (Tee)

Beginn einer Golfbahn, darf mit oder ohne Tee bespielt werden. Damen haben eigene Abschläge (auf manchen Plätzen existieren auch eigene Jugend- und Senioren-Abschläge), die in der Regel näher zum Loch liegen als die Herrenabschläge. Die Abschläge werden üblicherweise weiter unterteilt in Championsabschläge, Standardabschläge und verkürzte Abschläge. Diese Unterteilung gibt es aber nicht auf allen Golfplätzen.

Die Abschläge werden in der Regel farblich gekennzeichnet und finden sich mit ihren jeweiligen Bahnlängen auf der Scorekarte wieder.

2.11. Driving Range

Übungsgelände für die vollen Schwünge und langen Schläge. Wird mit sogenannten Rangebällen bespielt, deren Verwendung auf dem Platz strengstens untersagt ist.

2.12. Chipping Area

Übungsgelände für das kurze Spiel, wo das Chippen und Pitchen in idealer Weise aus verschiedenen Lagen zu unterschiedlichen Lochpositionen eines Übungsgrüns geübt werden kann.

2.13. Putting Green

Großes Übungsgrün mit meist 18 Löchern, sollte vom Pflegezustand den Grüns am Platz entsprechen und ist daher eben so pfleglich zu behandeln wie diese. Chip- und Pitchübungen rund um das Putting-Green werden normalerweise nicht gern gesehen.

2.14. Divot

Durch einen Golfer herausgeschlagenes Stück Gras. Es sollte sofort wieder eingesetzt und festgetreten werden, damit es wieder anwachsen kann. Es sei denn, der Platzbetreiber schreibt etwas anderes vor. Ein am Abschlag herausgeschlagenes Divot sollte i.d.R. nicht wiedereingesetzt werden, es sei denn, der Platzbetreiber wünscht dieses. (Die Stelle ist mit Sand zu füllen, falls vorhanden.)

2.15. Links Course

Links bedeutet im Englischen soviel wie Strand oder Dünen. Ein Links Course ist also ein Platz mit wenig bzw. keinen Bäumen direkt am Meer. Ein weiteres typisches Merkmal für einen Links Course sind die kleinen, aber meist sehr tiefen Topfbunker, die mit hochwachsenden Gräsern bepflanzten Roughs sowie die stark ondulierten (hügeligen) Fairways. Das Spiel auf einem solchen Platz ist stark geprägt von heftigen Windböen. Typisch ist, daß die ersten neun Löcher in einer Richtung weg vom Clubhaus gehen (out) und die zweiten neun Löcher Nine parallel dazu zurück (in), üblicherweise parallel zur Küste, je neun Loch Wind aus einer Richtung. Links Courses sind typisch für nordenglische, schottische und irische Golfplätze.

2.16. Parkland Course

Ein Parkland Course ist gewissermaßen das Gegenteil eines Links Course. Ein Parkland Course weist im Normalfall einen umfangreichen Baumbestand, flache bzw. wenig ondulierte Fairways, flachere, dafür meist dichter bewachsene Roughs sowie große, gleichzeitig aber eher flache Bunker auf. Parkland Courses sind typisch für mittel- und südeuropäische sowie südenglische Golfplätze.

 
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