Ein Golfplatz wird in der Regel von einem Golfarchitekten entworfen. Wesentliche Elemente sind dabei Abschläge, Fairways und Grüns (mit Loch), die jeweils mit einer Vegetation aus unterschiedlichen Sportrasenarten gedeckt sind. Dazu kommen noch die Bunker (mit Sand gefüllte Löcher), Wasserhindernisse (Teiche, Wasserläufe) und das Rough (ungepflegtes Gelände).
Fast alle Golfplätze sind Teil einer Golfanlage, die außer dem Platz selbst auch noch andere Einrichtungen enthält:
- Der Übungsbereich kann eine Driving Range (für lange Schläge) enthalten, Chipping oder Pitching Grüns (für kurze Schläge), Putting Grüns (zum Üben des Puttens), sowie mehrere Kurzbahnen (Kurzplatz).
- Weiterhin gibt es in der Regel ein Clubhaus mit sanitären Anlagen, Umkleideräumen und dem so genannten 19. Loch, einer Gaststätte. Auch das Sekretariat und der Pro-Shop (Geschäft für Golfartikel) befindet sich normalerweise im Clubhaus.
- Weitere Gebäude dienen den Greenkeepern zur Unterbringung ihrer Gerätschaften, insbesondere der Rasenpflegemaschinen, sowie dem Caddie-Master. Dieser verwaltet die Golf Carts (Elektroautos für Golfer, die nicht zu Fuß gehen wollen oder können), Leihschläger für Gäste und Spinde der Mitglieder. Außerdem erbringt er bestimmte Dienstleistungen wie kleinere Reparaturen, Reinigung von Golfschlägern oder (daher sein Name) Organisation der Caddie-Truppe, sofern eine solche vorhanden ist (heutzutage sehr selten).
- Schließlich gehört zu einer Golfanlage noch ein Parkplatz, der manchmal in Bereiche für Mitglieder und Bereiche für Gäste unterteilt ist.
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